Die Bedeutung des Ringes schlechthin ist seine Form. Der Kreis, als Symbol für die nie endende Liebe dürfte wohl jedem bekannt sein. Doch nicht nur die Form ist der Grund, warum sich heute Liebende dieses Schmuckstück bei der Trauung an den Finger stecken.

Leider ist es nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen, wann und wo der Ring als Symbol für die Gemeinschaft zweier Menschen als erstes auftritt. Es gibt verschiedene Geschichten über den Ring.

Bereits bei den Kelten findet man Ringe aus geflochtenem Gras, die zwar erst nur als Symbol der Stammeszugehörigkeit, aber auch bei der Vermählung "verliehen" wurden.

Die Römer benutzten Ringe aus Eisen, die allerdings nur die Braut trug. Der Mann durfte weiter umherziehen, während die Braut sozusagen "angekettet" auf ihren Mann wartete.

Ein Teil der Trauungszeremonie der Sumerer könnte auch Vorbote des Ringes sein. Der Tempelpriester zog aus den Kleidern der Brautleute je einen Faden und band diese zusammen, um damit die immerwährende Zusammengehörigkeit zu symbolisieren. Vielleicht entstand daraus ein geflochtener Ring aus Fäden, der als Zeichen der Trauung für jeden sichtbar getragen werden konnte.